Album der Woche: „Ecstatic Computation“ von Caterina Barbieri

„Ecstatic Computation“ von Caterina Barbieri

„Berechnung in Ekstase“ – So kann man wohl den Albumtitel von Caterina Barbieris neustem Album übersetzen.

Ob sie sich tatsächlich mit einem Taschenrechner neben die Klangmaschinen und Effektgeräte gesetzt hat, sei dahingestellt, aber die Vorstellung daran passt wunderbar zur Musik auf „Ecstatic Computation“: Die Synthesizer-Sequenzen wiederholen sich systematisch, die Echo-Zeiten spielen perfekt mit der Zeit und der Hall ist ästhetisch statt dröhnend.

Aber vor allem romantisiere ich die Vorstellung, dass Caterina Barbieri während des Berechnens völlig die Zeit vergessen hat. Denn es ist vor allem das, was das Album so eindrücklich macht: Momente in der Ewigkeit, Modularsynthese inmitten des Universums.

Ausgewählt von Omar Fra

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