Frauen* im Prekariat

Der Internationale Frauen*kampftag wird am 8. März zum 110. Mal begangen. Wofür Frauen* weltweit kämpfen, hat sich in dieser Zeit wenig geändert.
Prekarisierte Arbeit  meint Arbeit, die kaum genügend Geld einbringt, um zu überleben. Zum Teil wird sie sogar unbezahlt gemacht. Der Grossteil dieser prekarisierten Arbeit wird – welche Überraschung – von Frauen* geleistet. Wir schauen hin, geben Plattform und fragen nach – vom 8. bis 11. März abends in der Politur und am Folgetag wiederholt im Morgomat und High Noon.

Den Auftakt unserer Themenwoche machen wir natürlich auf der Strasse. Am Montagmittag, 8. März, nehmen sich die Frauen* die Strassen in Winterthur und stören den grauen, kapitalistischen Alltag. Wir senden den High Noon vom Kirchplatz und berichten live.

Achtung: Die Massnahmen zur Pandemiebekämpfung müssen eingehalten werden!

  • Besammlung ab 11:30 in der Steinberggasse
  • Radios und Böxli mitbringen
  • Gruppen von maximal 15 Personen
  • Maskenpflicht

Pharmaasisstentin

In Spitälern, in der Spitex, im Heim oder in der Reha-Klinik geht nicht viel ohne sie: Pharmaassistentinnen stellen für einen oft recht kleinen Lohn bei grossem Stress die Medikamente für Patient*innen und Klient*innen bereit. Doch obwohl Fehler oder liegengebliebene Arbeit bei so einem Beruf schlimme Folgen haben können, sind die Arbeitsbedingungen ungenügend. Florian Sieber hat mit der Pharmaassistentin Anna (Name der Redaktion bekannt) über ihren Beruf gesprochen.

Journalistinnen

78 Frauen*, die beim Medienhaus Tamedia arbeiten, haben einen öffentlichen Brief geschrieben – an die Männer in der Chef-Etage. In diesem Brief beschreiben die Frauen*, was sie als Journalistin im Alltag erleben. Die Rede ist von Sexismus, anzüglichen Kommentare und Beleidigungen.
Anlässlich dieses Briefs haben wir mit einer ehemaligen Mitarbeiterin von Tamedia gesprochen. Ihr hat der Brief die Augen für eigene Erlebnisse geöffnet.

Care-Arbeiterinnen

Viele Menschen brauchen Unterstützung im Alltag. Diese leisten überwiegend Angehörige. Über 70 Prozent der Betreuung übernehmen in der Schweiz die Frauen. Silvia Mathis berichtet über die unbezahlte Care-Arbeit, die häufig unbemerkt und unbeachtet bleibt.

Sexarbeiterinnen

Sexarbeiterinnen wurden schon immer an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Während der Pandemie haben diverse Kantone ein absolutes Sexarbeit-Verbot verhängt. Menschen, die schon vorher prekarisiert waren, kämpfen nun ums Überleben.

Bild-Quelle Hauptbeitrag: pixabay.com / Free-Photos

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