„Girly-Sound“ von Liz Phair

Mit „Exile in Guyville“ schuf Liz Phair eine der meistdiskutierten Platten der 90er-Jahren, eine Platte, der bis heute eine Schlüsselrolle nicht nur in der Musikgeschichte, sondern auch im Diskurs über Weiblichkeit zugeschrieben wird. Das 25-jährige Jubiläum von „Exile“ bietet nicht nur Gelegenheit für eine Reihe von empfehlenswerter Lektüre (und ganz viel Relektüre), sondern auch für den ersten offiziellen Release der drei „Girly-Sound“-Kassetten, mit denen Liz Phair erstmals das Interesse der Indie-Szene in Chicago weckte und aus denen sich ihre wichtigsten Lieder speisten.

Die drei Kassetten „Yo Yo Buddy Yup Yup Word to Ya Muthuh“, „GIRLSGIRLSGIRLS“ und „Sooty“ ermöglichen einen besonderen Blick auf „Exile in Guyville“, wie auch auf die Rolle, die sich Liz Phair in der Niche des 90er-Indie schuf.

Ausgewählt von Simeon Thompson

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