«Ich bin eine Falschgeborne» – Rahel Varnhagen

«Ich bin eine Falschgeborne, und sollte eine Hochgeborne, eine schöne Hülle für meinen innren wohl ergiebigen Grund sein!»
Rahel Varnhagen von Ense konnte als jüdische Frau im Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts ihren «wohl ergiebigen Grund» nicht mit eigenem Schaffen zur Blüte bringen.
Stattdessen machte sie sich stark für die Verständigung zwischen Religionen, Klassen, Genres in ihrem «Salon» und kämpfte für die Emanzipation der Frau.
Ihr Schreiben war grösstenteils privater Natur und Teile ihrer Tagebücher und Korrespondenzen wurden erst nach ihrem Tod von ihrem Mann veröffentlicht.

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