Tag / die kanon

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  • Die Brontës überfordern ihre Zeitgenossen, zum Dritten

    Anne Brontë ist die am wenigsten bekannte Brontë-Schwester. Nicht, dass ihre Romane keine Kontroversen ausgelöst hätten, aber sie sind nach ihrem Tod in Vergessenheit geraten. Erst in den letzten Jahrzehnten ist der Stern ihres Hauptwerks «The Tenant of Wildfell Hall» wieder am aufgehen – als einer der ersten feministischen Romane überhaupt. 

  • Die Brontës überfordern ihre Zeitgenossen, zum Zweiten

    Emily Brontë hat mit «Wuthering Heights» einen Skandal ausgelöst. Abgründige Charaktere, die austeilen, was sie von der Gesellschaft einstecken müssen, sich aneinander aufreiben und dazu unverhohlene Gesellschaftskritik: Die zweite Brontë-Schwester hat ihre Zeitgenossen gehörig überfordert und war selbst mit dem grossen Aufruhr überfordert.

  • Die Brontës überfordern ihre Zeitgenossen, zum Ersten

    Die Brontë-Schwestern haben ein unvergleichliches literarisches Erbe hinterlassen. Im abgeschiedenen Familienhaus in Nordengland sind innerhalb von wenigen Jahren mehrere Meisterwerke der Literaturgeschichte entstanden. Der erste erfolgreiche Roman der Schwestern war «Jane Eyre» von Charlotte Brontë. 

  • «The little lady that started the war» – Harriet Beecher Stowe

    „So you’re the little lady who wrote the book that started this great war“. So soll der damalige US-Präsident Lincoln Harriet Beecher Stowe bei einem Treffen begrüsst haben. Das Buch, von dem die Rede ist: Onkel Toms Hütte. Der Krieg, den er meint: Der amerikanische Bürgerkrieg. Harriet Beecher Stowe hatte mit ihrem Anti-Sklaverei-Roman das erfolgreichste…

  • In Männerkleidern die Männerdomänen erobern: George Sand

    Der Adjektive sind nicht genug, um George Sand zu beschreiben: Unabhängig, nicht kleinzukriegen, unverblümt, freimütig, talentiert, feministisch, kritisch, eigensinnig, vielschreibend sind lediglich ein Anfang. Yael Textor mit einem Erklärungsversuch: 

  • Auf ewig Frankenstein

    Frankenstein kennen alle, Mary Shelley kaum jemand. Das, so findet Yael Textor, ist schade. Denn Mary Shelley führte nicht nur ein ungewöhnliches Leben, sie war auch eine umtriebige Denkerin, gesellschaftskritische Schriftstellerin und beeindruckende Frau.

  • Immer diese Frauenliteratur

    Zigmal verfilmt, tausendmal analysiert, kopiert, zitiert: Jane Austen hat einen langen literarischen Schatten geworfen. Und trotzdem wird ihr Werk immer noch gerne belächelt und als romantische Unterhaltungsliteratur abgetan, als Frauenliteratur. Yael Textor regt sich auf.

  • «Ich bin eine Falschgeborne» – Rahel Varnhagen

    «Ich bin eine Falschgeborne, und sollte eine Hochgeborne, eine schöne Hülle für meinen innren wohl ergiebigen Grund sein!» Rahel Varnhagen von Ense konnte als jüdische Frau im Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts ihren «wohl ergiebigen Grund» nicht mit eigenem Schaffen zur Blüte bringen. Stattdessen machte sie sich stark für die Verständigung zwischen Religionen, Klassen, Genres…

  • Sei Shōnagon: Hofdame, intelligent und unbequem

    Sei Shōnagon war um 1000 n.Chr. Hofdame am kaiserlichen Hof in Japan. Mit ihrem «Kopfkissenbuch» hat sie einen eigenen literarischen Stil begründet und ist in die japanische Literaturgeschichte eingegangen. Die tagebuchartigen Beobachtungen, Listen und Essays zeigen eine selbstbewusste, intelligente und selbstständige Frau, die ihr Umfeld und ihre Gesellschaft genau durchschaut. 

  • Sappho, die Erste in der Kanon der Literatur

    Ein Kanon ist eine Einordnung. Normalerweise sind es lange Listen mit männlichen Namen. Doch haben wirklich nur Männer die Welt vorangebracht, die besten Theater geschrieben und die ausgeklügelten Polittheorien aufgestellt? Für «die Kanon» haben sich verschiedenste Frauen zusammengeschlossen und einen weiblichen Kanon zusammengestellt. Gute Sache, finden wir, deswegen ist «Die Kanon» die neusten Stadtfilter-Rubrik. In…

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