Anno Dominae auf Stadtfilter

Am 7. Februar 1971 wurde das Frauen*stimm und -wahlrecht an der Urne angenommen. 50 Jahre später fragen wir uns: Und jetzt? Ist das jetzt Demokratie? Wer bestimmt in diesem Land eigentlich? Ist dieses Jubiläum Grund zum Feiern? Wofür müssen wir Frauen* heute noch kämpfen?

Dazu haben Livia Kozma und Laura Serra eine Spezialausgabe ihrer Serie Vorbilder*innen – Geschichten von östrogenialen Held*innen produziert. Darin portraiterien und besprechen sie sechs Pionier*innen des schweizerischen Frauen*stimm- und -wahlrechts.

Inspiration fanden sie unter anderem hier.

Emilie Lieberherr

«Die Gleichstellung der Geschlechter ist eine wichtige Voraussetzung für die Verwirklichung der Menschenrechte.» Emilie Lieberherr, 1969

Alma Bacciarini

«Ich fühle mich aber nicht priviligiert, denn ich halte fest, – auch auf die Gefahr hin, unbescheiden zu wirken – dass ich dafür gearbeitet habe, bis hierher zu gelangen.“ Alma Bacciarini, 1997

Katharina Zenhäusern

„Irgendeine musste ja den Anfang machen.“ Katharina Zenhäusern, 2007

Iris von Roten

die Autorin vom Buch «Frauen im Laufgitter», 1958

Antoinette Quinche

„Unsere Demokratie ist sehr alt und im Wesentlichen männlich geprägt. Um sie zu verändern, brauchte es grosses Fingerspitzengefühl und Argumente, die in den Augen der Demokraten zählen. Daher haben wir immer betont, wie ungerecht dies gegenüber den Frauen ist.“ Antoinette Quinche, 1971

Elsa Franconi-Poretti

„Zum ersten Mal ertönt von diesem Sitz eine weibliche Stimme […]. Uns erwartet die Ausarbeitung, die Annahme und der Erlass von Gesetzen, die uns in Zukunft Gerechtigkeit bei der Arbeit, die Lohngleichheit bei gleicher Arbeit […] sowie allen den Zugang zum Studium jeder Stufe und jeder Wichtigkeit garantieren.“ Elsa Franconi-Poretti

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