Album der Woche: «The Dark» von Chelsea Wolfe

Chelsea Wolfe, die unbestrittene Queen Of Darkness, beglückt uns einmal mehr mit einem neuen Album, das den wenig überraschenden Titel The Dark trägt.
Das Album ist erst einmal sehr schlicht gehalten: Dunkle Popsongs, die den Instrumenten und vor allem der Stimme dank einer äusserst feinfühligen Produktion viel Platz lassen.
Viel Platz heisst hier aber auch: viel Tiefgang. Und so werden die Hörenden mit jedem Lied mehr in einen gespenstischen Sog gezogen, dessen Zentrum mit dem zweitletzten Stück Death Is Not The End erreicht wird.
Eingespielt wurde das Album von einer Supergroup aus Musikcracks, die unter anderem bei Deafheaven, Queens Of The Stone Age und sogar Guns N’ Roses und Nine Inch Nails mitgewirkt haben.
Die Produktion übernahm Chelsea Wolfe gemeinsam mit den beiden Artists Jennifer Decilveo und Ben Chisholm, gemischt wurde das wunderbare Album von Marta Salogni.
Musik für eine mystische und nebulöse Stunde. Am besten gleichzeitig das Parfum, für welches Chelsea Wolfe neuerdings wirbt, in den Raum verteilen. So geht das in der Popmusikwelt.
Ausgewählt von Omar Fra.
