Album der Woche: «Et la Fin sera Belle» von Nathalie Froehlich

Diesseits des Röstigrabens könnte man langsam meinen, wir würden etwas falsch machen. Nein, wir reden nicht von den Abstimmungsresultaten zur Individualbesteuerung; es geht um Nathalie Froehlichs langerwartetes Debütalbum Et la Fin sera Belle. Es ist eine Abrissparty, die unserer Endzeitstimmung eine gute Portion Hedonismus entgegensetzt. Radikaler geht Optimismus nicht, ob er in Froehlichs Texten als solcher zum Ausdruck kommt oder nicht. Es wird da ausgeteilt, es werden Ansagen gemacht, alles unterlegt von Beats, die Froehlich gemeinsam mit Co-Produzent STARO erarbeitet hat und eine Wucht für sich sind. Zum Schluss ist gar nicht klar, ob wir gerade ein Rap- oder doch eher ein Dance-Album gehört haben, nur dass Et la Fin sera Belle auf beiden Linien komplett überzeugt.

Ausgewählt von Simeon Thompson

Auf Sendung: Musik à Gogo 13:30 - 16:00
Danach: Panoramazug 16:00 - 17:00