„Soft Sounds From Another Planet“ von Japanese Breakfast

Der Titel trügt: Die Klänge auf dem Zweiten Album von Japanese Breakfast sind selten weich und kommen definitiv nicht aus dem All, sondern aus der gelebten Erfahrung auf unserem Planeten. Mit schonungsloser Direktheit wird hier von Höhen wie Tiefen, von Peinlichem und Berührendem erzählt. Während die Produktion zuweilen fast kitschig anschwellt, beweist die Stimme einen Mut zur Hässlichkeit, den man vielleicht eher aus dem Emo kennt – dies bei einer Stilpallete, die von rührenden Balladen über Indie-Rock bis hin zu Sci-Fi-inspirierten Experimenten reicht.

Ausgewählt von Simeon Thompson.

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