„On Dark Horses“ von Emma Ruth Rundle

Nach ihrer letzten Veröffentlichung Marked For Death (2016) widmet sich Emma Ruth Rundle thematisch nicht mehr dem ganz Schweren. Musikalisch jedoch ist On Dark Horses um einiges härter, massiger, die Gitarren verzerrter und verhallter, ihre Stimme seltener mit sich alleine, sondern oft umgeben von sirrenden, wabernden, pulsierend vorwärtsstrebenden Klängen. Die Amerikanische Künstlerin schafft es auf ihrer vierten Solo-Platte einmal mehr, ihre fein gesponnene Lyrik in traumhafte Musik einzubetten, sie verschmelzen zu lassen, zu schönst schweifenden Oden an die eigene innere Dunkelheit, das Licht und das Düstere des Lebens.

Ausgewählt von Julia Toggenburger

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